Maximilianpark


„Künstlich-Geschaffenes dem Natürlich-Entstandenen
akzentuiert gegenüberstellen“

 

 

 

Der Maximilianpark war 1984 Standort der ersten Landesgartenschau in NRW. Hier wurde auf dem Gelände der ehemaligen Zechenanlage Maximilian, die über Jahrzehnte verwilderte, von den Landschaftsarchitekten Rainer Martin und Wedig Pridik ein bis heute attraktiver Park geschaffen.

Als Gestaltungsgrundlage auf dem insgesamt 22 ha großen Gelände galt das Leitmotiv „Künstlich-Geschaffenes dem Natürlich-Entstandenen gegenüber zu stellen“. So finden die meisten der gärtnerisch gestalteten Flächen ihren Gegenpol. Den Schauflächen mit Rosen, Stauden und Gehölzen stehen Wildwiesen und Waldstücke gegenüber. Ein Spannungsbogen findet sich auch zwischen Architektur und Landschaft. Dem begrünten Ökohaus steht der von dem Künstler Dr. Horst Rellecke konzipierte und zu einem Elefanten verfremdete Teil der ehemaligen Kohlenwäsche gegenüber.

 

Die Spazierwege des Parks führen durch unterschiedliche Themengärten, vorbei an wechselnden saisonalen Pflanzungen, durch urwüchsige Waldstücke, vorbei an einem naturnah angelegten Teich- und Sumpfgebiet bis hin zu den Seeterrassen des Maximiliansees mit seinen Fontänen.

Viele Kunstobjekte bereichern heute den Park, für Kinder wurden Themenspielplätze gebaut, Wasser kann in seinen unterschiedlichsten Formen erlebt werden und im größten Schmetterlingshaus NRWs fliegen tropische Schmetterlinge frei umher.

Neustes Highlight des Maximilianparks sind zwei im Juli 2011 eröffnete Stauden- und Gräserpflanzungen des international renommierten Gartenarchitekten Piet Oudolf, die die Parkbesucher auf 6.000 m2 Fläche zu floralen Streifzügen durch ein Meer beeindruckender Pflanzenkompositionen einladen.