Die Gärten der Villa Borromeo Visconti Litta


Magie des Wassers



Nach einer langen Zeit des Vergessens und einer Zeit der Restaurierung präsentieren sich die Gärten der Villa Borromeo Visconti Litta heute so wie vom 16. bis 19. Jahrhundert.

Auf der Hauptachse von Süden nach Norden liegt das Nymphäum, entstanden um 1585. Die künstlichen Grotten mit Fresken, Mosaiken und 53 unterschiedlichsten Wasserspielen, darunter Springbrunnen, große und kleine Fontainen und Wasserfälle, schaffen einen verzauberten Ort aus Wasser, Skulpturen und Mosaiken. Die Blickachse findet im Norden mit der Exedra einen spektakulären Endpunkt. Orangerien, östlich und westlich der Exedra, schließen die Nordseite der Gartenanlage ab.

 

Zwischen dem Nymphäum und der Exedra erstreckt sich ein italienischer Renaissance-Garten in dessen Mitte sich der Galathea-Brunnen befindet.

1808 legte der Architekt Luigi Canonica in Zusammenarbeit mit dem Botaniker Linneo Tagliabue im nordwestlichen Teil einen englischen Landschaftspark an, dessen alte Baumriesen noch heute die Anlage prägen.

Nordwestlich der Villa liegt der versunkene „Garten der Hesperiden“, dessen Mitte von einem Neptunbrunnen dominiert wird. Den Hesperidengarten umschließt ein doppelreihiger Laubengang aus Hainbuche. Etwas erhöht stehen die ehemals mit Wasserdampf beheizten Gewächshäuser - eine Gußstahlkonstruktion im Stil des „Art Nouveau / Jugendstil“ – die noch auf eine Restaurierung warten.