Nordpark Düsseldorf
– Gartenkunst der 30er Jahre


Prolog

 

 

 

 

 

Mit dem Nordpark verbinden die Besucher heute die große Wasserachse, den Japanischen Garten, den Aquazoo und die farbenfrohen Akzente durch den üppigen Blumenschmuck.

Entstanden ist der Nordpark 1937 im Rahmen der „Großen Reichsausstellung Schaffendes Volk“. Die Anlage ist ein wichtiges Zeugnis für die Gartenarchitektur der 1930er Jahre. Gestalterisches Rückgrat bilden lange Fluchten, untergliedert durch Querachsen und architektonisch gestaltete Plätze.

Nach dem Krieg sind unter Beibehaltung der Gesamtkonzeption dem Park neue Inhalte mit vielseitigen Angeboten für die Erholung im Grünen gegeben worden.

Eine eindrucksvolle Gartenachse bildet den Auftakt eines Parkbesuchs. Die Achse reicht von der Brunnenanlage mit Kaskadenbecken und Fontäne mit anspruchsvoll gestaltetem Blumenbeet, über die Blumenachse mit eingestreuten Sommerblumenbeeten bis hin zum üppig bepflanzten Blumenring. Dieser leitet den Besucher gleichsam wie ein Drehkreuz weiter in die hinteren Parkbereiche.

Eine besondere Bereicherung erfuhr der Nordpark 1975, als die Japanische Gemeinde den Düsseldorfern den „Japanischen Garten am Rhein“ zum Geschenk machte. Auf 5000 Quadratmetern entstand nach Plänen der Gartenarchitekten Iwakii Ishiguro & Sohn / Tokyo eine Anlage mit einem Wasserfall, Weiher, malerischen Felsen, Azaleen, Fächerahorn und geschnittenen Kiefern.