Die Gärten von Tirley Garth
Der Garten
Obwohl die Gärten nur wenige Tage im Jahr geöffnet sind, ist Tirley Garth ein verstecktes Juwel unter den Gärten von Cheshire.
Dieser wunderschöne Garten aus der Edwardnischen Zeit, der zwischen 1906 und 1912 angelegt wurde, wird durch ein „kleineres Landhaus“ aus derselben Epoche ergänzt (nicht für Publikumsverkehr geöffnet). Das Haus aus rotem Cheshire-Stein hat einen abgeschiedenen Eingangshof bzw. „Kreuzgang“ im Lutyens-Stil. Dieser verbindet sich nahtlos mit den Terrassengärten , die von C.E. Mallows und T. Mawson entworfen wurden. Sowohl das Haus als auch die Gärten stehen unter Denkmalschutz.

Die Gärten teilen sich in zwei Hauptbereiche: Die formalen Terrassen liegen an der Südseite des Hauses und die nicht-formalen, bewaldeten Flächen umgeben das Haus und die Terrassen.
Die Terrassen sind mit attraktiven Steinmauern befestigt. Ein markantes, rustikales Geländer zieht sich als wiederkehrendes Element durch alle Gartenbereiche. Staudenrabatten säumen den Fuß der südlichen Terrassenmauer. Im Süden und Südwesten des Hauses genießen Besucher das Panorama über die Cheshire-Ebene mit ihren Waldstücken, über die Schlösser von Beeston und Peckforton bis hin zu den walisischen Bergen im Hintergrund.

Nördlich des Hauses lag ursprünglich ein Obstgarten (heute Parkplatz). An der Kulisse aus alten laubabwerfenden Magnolien und immergrünen Sträuchern im Hintergrund lässt sich die halbrunde Form der Nordseite des ehemaligen Gartens immer noch ablesen. Die Südterrasse führt zu einem rechteckigen „sunken garden“ (tiefer liegende Gartenterrasse). Er ist größtenteils mit Steinen gepflastert. In der Mitte führen flache Stufen zu einem zentralen Bereich, der aus Rasenstreifen angelegt ist, die durch ein kreuzförmiges Muster aus Pflasterwegen gegliedert sind. Ein Hortensienweg führt nach Osten.
Am Nordwestrand der Südterrasse führt eine Treppe in den formalen Garten hinunter. Hier findet man einen alpin geprägten Bereich, der von erhöhten Steinbeeten flankiert wird und zum Oktogon führt. Nördlich dieses Bereichs gibt es einen Croquet-Rasen und im Süden liegt ein Tennis-Rasenplatz.

Im Süden des Oktogons befindet sich der Azaleenweg. Von hier überschaut der Besucher das „Stream Valley“ und kommt zu einem runden Teich, der am südöstlichen Rand der Terrassenmauer liegt. Ein Rosengarten östlich des Oktogons verläuft hinunter zu Beeten im Halbrundmuster, die durch schmale Rasenflächen und Steintreppen gegliedert sind.
Im Norden befindet sich der „Silver Garden“. Er ist von Steinmauern umschlossen, größtenteils mit Steinen gepflastert und besitzt einen zentralen tiefer liegenden Teich.
Auf dem „Spring Walk“ gelangt der Besucher zu „The Bothy“, einer Holzhütte mit einem zentralen Bogen, der in Richtung eines Gewächshauses leitet.
Die großflächigen Gärten des “Stream Valley” sind mit Sträuchern bepflanzt, darunter viele Rhododendronarten. Das Tal gliedert sich in den „Upper Pond“ (Oberer Teich) und den „Lower Pond“ (Unterer Teich). Ein Steingarten, bekannt als „The Dell“, liegt westlich des „Lower Pond“.
Nordöstlich des Herrenhauses befindet sich der ehemalige Gemüsegarten, der von geschnittenen Hecken eingefasst wird und heute im wesentlichen als Rasenfläche ausgelegt ist. An seinem Ende steht ein Gewächshaus.
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