Kunst am Niederrhein


Museum Schloss Moyland mit den Museen Kurhaus und Koekkoek

 

In Schloss Moyland und seiner weitläufigen Gartenanlage verbinden sich Architektur und Gartenkunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit modernen künstlerischen Positionen. In den Räumen des Schlosses wird in einer ständigen Präsentation eine Auswahl aus der Sammlung van der Grinten gezeigt (u.a. Joseph Beuys, Erwin Heerich, Hermann Teuber, Rudolf Schoofs)

Barocke Gartenelemente bestimmen noch heute die Grundstruktur des Parks. Mit dem ausgehenden 19. Jahrhundert wurde ein Garten im „gemischten Stil“ angelegt. In ihm verbinden sich Partien im Stil des „Englischen Gartens“ mit Strukturen des „Architektonischen Gartens“ zu einer Park- und Gartenlandschaft. In den letzten Jahren kamen ein Skulpturenpark und ein Kräutergarten hinzu.

Schon im 19. Jahrhunderts fand die romantische Landschaftsmalerei in Kleve eines ihrer Zentren. Der Künstlerkreis „Klever Romantik“ scharte sich um den niederländischen Maler Barend Cornelius Koekkoek. Sein Haus, errichtet 1848, neben dem Belvedere im Herzen der Unterstadt, ist heute ein Museum für die Malerei der Klever Romantik und eines der schönsten Künstlerhäuser des Rheinlandes. Hinter dem Haus liegt auf ansteigendem Terrain ein Garten mit einer oval ausschwingenden Terrassenmauer als Stützwand und einem Brunnen aus der Zeit um 1910.

Das Museum Kurhaus Kleve ist in den klassizistischen Badebauten des ehemaligen „Bades Cleve“, nahe den Barockgärten des Johann Moritz von Nassau-Siegen, angesiedelt. Es zeigt eine Sammlung moderner Kunst (u.a. Beuys, Christo, Klein, Uecker und Serra) aus dem Nachlaß des Bildhauers, Malers und Graphikers Ewald Mataré (1887-1965).

Auf einem Steilhang über dem Altwasser des Rheins wurde im 10. Jahrhundert die Burg Clive gegründet, ab dem 19. Jahrhundert auch Schwanenburg genannt. Heute ist sie Sitz des Landesgerichtes.

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Der Heilkräutergarten von Schloss Moyland