Parks und Gärten als Element der Stadtentwicklung



Die Garten- und Parklandschaft ist Teil des industriekulturellen Erbes der Region. Historische Gärten und Parks sind wie die imposanten Bauten der Industriearchitektur Spiegelbilder der Siedlungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des Ruhrgebiets.

 


        Die Region


"Das Ruhrgebiet" ist schwer zu fassen: Im Ruhrgebiet leben 5,3 Mio. Menschen, knapp 30% der Bewohner von Nordrhein-Westfalen auf nur 13% der Landesfläche. Im Regionalverband Ruhr sind 11 kreisfreie Städte und vier Kreise zusammengeschlossen. Eine polyzentrische Struktur, in der die dominante Metropole fehlt. Der Verlauf der Flüsse Ruhr und Emscher von Osten nach Westen ist immer noch für die Siedlungsstruktur und die Erschließung der Region bestimmend.

 


        Die Garten- und Parklandschaft im Ruhrgebiet


Die Garten- und Parklandschaft des Ruhrgebietes ist Teil des industriekulturellen Erbes der Region. Historische Gärten und Parks sind wie die imposanten Bauten der Industriearchitektur Spiegelbilder der Siedlungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des Ruhrgebietes.
Die frühe Geschichte der Gärten und Parks sind die Gärten an Burgen, Klöstern, Schlössern und Herrensitzen aus der vorindustriellen Phase des Ruhrgebietes, durchweg als geometrisch, barocke Gartenanlagen konzipiert. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden diese Gartenanlagen im „französischen Stil“ zu Landschaftsgärten im „englischen Stil“ umgewandelt, entsprechend der Gestaltungsmode jener Zeit, die den Geist der Aufklärung und des Liberalismus widerspiegelte.

 

Der Führer zur Gartenroute Ruhrgebiet steht hier als Download (pdf-file, 4,2 MB, deutsch, engl., franz.) zur Verfügung.




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