Bergpark Wilhelmshöhe


Ein Gesamtkunstwerk von Architektur, Gartenkunst und Landschaft

 

 


Der Bergpark von Wilhelmshöhe am östlichen Hang des Habichtswaldes besteht aus der Verbindung einer Barockanlage mit einem großräumigen Landschaftsgarten. Seit drei Jahrhunderten ist der Park mit den berühmten Wasserspielen und der bekrönenden Großskulptur des Herkules die Hauptsehenswürdigkeit Kassels.

Die unter Landgraf Karl groß dimensionierte barocke Konzeption blieb unvollendet, prägt aber bis heute das Erscheinungsbild der Anlage. Das riesenhafte Oktogon mit dem Herkules und den Kaskaden ist das dominante Element der mittleren Parkachse, die östlich des Schlosses von der Wilhelmshöher Allee bis zur Stadt fortgeführt wird.

Seitlich der Hauptachse erstrecken sich die landschaftlichen Gartenbereiche, die Landgraf Wilhelm IX. ab 1786 anlegen ließ und die später im Norden noch erweitert wurden. Hier findet sich scheinbar unberührte Natur mit großem Artenreichtum an Gehölzen. Die Wasserkünste der barocken Kaskaden werden in „natürlicher“ Form durch den Park weitergeführt und in besonderer Weise inszeniert. Die romantische Löwenburg, das „chinesische Dorf“ Mulang oder das Gewächshaus mit Orchideen, Palmen und Kamelien gehören zu den weiteren Attraktionen.