Das House of Music und seine Außenanlagen sind ikonische, zeitgenössische Elemente des neu gestalteten Stadtparks von Budapest. Sie unterstreichen die wichtige kulturelle und ökologische Rolle des Parks, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht.
Entworfen wurde das Gebäude vom japanischen Architekten Sou Fujimoto in Zusammenarbeit mit den lokalen Architekten von M-Teampannon sowie den Landschaftsarchitekten von Gardenworks. Es verfügt über ein leichtes, baldachinartiges Dach, das Tageslicht durchlässt und die vorhandenen Bäume einbezieht. Im Inneren schaffen luftige Räume und großzügige Verglasungen eine an einen Waldspaziergang erinnernde Atmosphäre und bieten einen unverbauten Blick auf den Park.
Die Außenbereiche bieten Raum für vielfältige Gemeinschaftsaktivitäten: Eine halboffene Sommerbühne unter dem Dach, Restaurantterrassen mit Blick auf den Park, ein versteckter Biergarten und ein Spielplatz mit Musikthema laden zum Verweilen ein. Der Garten übersetzt das Erlebnis eines Waldes in eine gestaltete Landschaft: Gewundene Wege, mehrschichtige Vegetation und saisonale Bepflanzungen fördern die Artenvielfalt. Bei der Wahl der Materialien und Pflanzen wurden ökologische Überlegungen berücksichtigt, wobei Regenwasserversickerung, einheimische Arten und Rasenalternativen Vorrang hatten. Diese Entscheidungen trugen zur BREEAM-Umweltzertifizierung des Projekts und zu seiner nahtlosen Integration in den erneuerten Stadtpark bei.
Die Jury kam zu dem Schluss, dass der Garten des House of Music Landschaft und Architektur nahtlos zu einem zusammenhängenden öffentlichen Raum verbindet, in dem sich Natur und Kultur gegenseitig verstärken.
https://en.gardenworks.hu/projekt/magyar-zene-haza-budapest/

